Kantaten & Magie im Staatstheater Darmstadt

Faust et Helene - Julian Orlishausen, Lena Sutor-Wernich © Nils Heck

Das Staatstheater Darmstadt hat für einen Doppelabend zwei Kantaten in Szene gesetzt. G. F. Händels "Lucrezia" und Lili Boulangers "Faust et Hélène". Letztere spielt in dieser Version auf der Varietébühne. Am 29.12. und 14.1. finden die nächsten Vorstellungen statt.

"Kannst Du Damen zersägen?" Dieser Anruf des Betriebsbüros bei unserem Mitglied Stephan Hübner war einer der ersten Schritte auf dem Weg zur Neuinszenierung. Und so wurde Hübner, der schon mehrfach im Staatstheater gezaubert und bei Stücken mitgewirkt hat, zum Verantwortlichen für die zahlreichen Zauberkunststücke während der Vorstellung.

Beide Kantaten haben die Objektifizierung der Frau als Thema. In dieser Inszenierung ist Lucrezia eine Assistentin und Mephisto lässt die Regisseurin als Varietézauberer auferstehen. Wichtig für eine zauberisch möglichst "traditionstreue" Inszenierung war der Regie die Illusion der zersägten Dame. Aber auch viele weitere Klassiker der Zauberkunst sollen die Zuschauer überraschen.
Eine besonders spannende Aufgabe war es für Hübner, mit den beiden Hauptdarstellern (Doppelbesetzung) in kürzester Zeit eine Zombie-Routine zu erarbeiten. Für sie wurden von Zauberkollegen sogar noch zwei glitzernde Original-Thumm-Zombies organisiert.
Für den Dirigenten gab es bei der ersten Vorstellung ebenfalls eine Überraschung. Spontaner Applaus für die Zauberkunststücke mitten im Stück war auch für ihn eine Premiere.
 
Ursprünglich lief das Stück im Frühjahr 2021 im Stream als "Corona-Alternative", die Premiere vor Publikum war am 4.12.2021.
Nächste Vorstellungen: 29.12. und 14.1.2022

Hier gehts zu einem weiteren Videoausschnitt der Zauberkunststücke auf Facebook und zur Seite des Staatstheaters Darmstadt.

 

Erschienen:

Diese Webseite verwendet Cookies. Technische und funktionale Cookies benötigen wir zwingend, damit die Webseite funktioniert.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Infos
Mehr Info