Die ersten Dozenten für die Deutsche Jugendmeisterschaft stehen fest

Fotos: Thorsten Lüdemann (Max Muto), Sebastian Konopix (Michelle Spillner)

Die ersten Dozenten für die Deutsche Jugendmeisterschaft der Zauberkunst 2025 in Gera stehen fest.

Michelle Spillner mit "Des Zauberers Scheu vorm Scheitern".

Scheitern ist doof, für Zauberkünstler erst recht. Denn: Je mehr Kompetenz jemandem zugetraut wird, desto gravierender ist ein Versagen. Zaubern zu können ist eine sehr hohe, wenn nicht die höchste Kompetenz. Umso größer ist des Zauberers Scheu vorm Scheitern. Aber Zauberer sind auch nur Menschen. Entscheidend ist, wie man mit dem Scheitern umgeht. Scheitern ist eine Chance: für großen Spaß, Innovation, Entwicklung. Michelle Spillner – selbst oft genug gescheitert und somit Expertin – spricht über das Scheitern in all seinen Phasen, vorher, während und hinterher und darüber, wieviel es einem geben kann. Ein motivierendes Mutmachseminar speziell für Zauberer.

Michelle Spillner zaubert seit 30 Jahren, ist mit unterschiedlichen abendfüllenden Formaten und Solo-Acts in deutschsprachigen Kleinkunsttheatern, bei Festivals, Gala- und Varietéproduktionen unterwegs und bietet Workshops zum Thema Scheitern unter anderem im Rahmen des Career Service der Goethe-Universität Frankfurt an.

Max Muto mit "Der WOW-Effekt - Täuschungsstarke Kunststücke gestalten"

Wie konzipiert man täuschende Zauberei? Diese grundlegende Frage sollte jeder Zauberer beantworten können, doch erstaunlicherweise findet man zu diesem Thema in der Literatur erschreckend wenig.
In diesem Workshop wird zunächst ergründet, wie Zuschauer auf Zauberei reagieren und welche Kriterien manche Kunststücke brillant und andere zu bloßen Rätseln machen. Max Muto präsentiert ein theoretisches Grundgerüst der Kunststücksanalyse und demonstriert es an Beispielen. Neben diesen theoretischen Bausteinen wird er auch Proben aus seiner eigenen Arbeit mitbringen (Close-up und Bühnenzauberei).  Im zweiten Teil wird er gemeinsam mit den Teilnehmern an ihren Ideen und Kunststücken arbeiten. Die Teilnehmer werden lernen, ein Kunststück aus der Perspektive eines Zuschauers zu betrachten, die Schwachstellen herauszuarbeiten und sie zu verbessern.

 

Die Wettbewerbsplätze sind bereits alle belegt, aber es gibt noch Kongresstickets. Anmelden für den Kongress kann sich jeder, unabhängig vom Alter.
Die Anmeldefrist endet am 13. September.

Zur Anmeldung

 

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