28. August 2018

Zaubermuseum Günzel startet in neue Ausstellungssaison

Das Zauberarchiv und Museum von Jens-Uwe Günzel startet in die siebte Saison. Höhepunkt des in dieser Form einmaligen Museums ist u.a. die neu gestaltete Ausstellungsfläche mit den Originalrequisiten der Hardy-Lossau-Romano-Schau. Hardy Lossau-Romano, Berufszauberer in der DDR, war mit einer der größten Papageien- und Exotenshows national wie auch international bekannt und erfolgreich. (Einen Eindruck seiner Show gibt es hier.)

Die Entstehungsgeschichte des Zauberarchivs beginnt bereits 1953. Kurt Soltau, ein bekannter Berufszauberer und Zauberhändler in der DDR, gründete es nebenbei als Privatsammlung. 1994 übernahm Jens-Uwe Günzel die Familientradition, integrierte seine eigene Sammlung und baute sie zu einem der umfangreichsten Dokumenten- und Datenarchive über Zauberkünstler der Vergangenheit und Gegenwart aus. Heute umfasst es Unterlagen zu weit über tausend Zauberkünstlern.
Von 2000 bis 2011 gestaltete Günzel mehrere öffentliche Zauberausstellungen in Deutschland und 2011/2012 eröffnete er sein eigenes Zaubermuseum. MZvD-Mitgliedern ist er außerdem als Autor vieler historischer Beiträge in der Zeitschrift "magie" bekannt.

Das Privatmuseum steht jedem Interessierten offen. Die Sammlung umfasst u. a. die Nachlässe von Ralf Bialla, Alfredo Cantarelli, Dario Paini und Axel Hellström sowie seltene Geräte von Paufler, Olms-Bosco, (Zauber-)Peter Kersten, Kassner, Paul Potassy, Dinardi, Wizardo, Ritani, Bellachini, Alois Groasser, Wolfgang Großkopf, Teumer, Scheldon, Hardy Lossau-Romano u.v.m.  

Besuchstermine können unter www.archiv-doku-zauberkunst.jimdo.de vereinbart werden.

Autor: jo

Zurück
Magie Magazin

Um eine optimale Funktionalität zu gewährleisten, werden auf dieser Website Cookies eingesetzt. Wenn Sie die Nutzung der Website fort­setzen, stimmen Sie der Verwendung von Cookies zu. Weiterführende Informationen erhalten Sie in unserer Datenschutzerklärung

Checkbox kommt...