JUNGE JUNGE! - Magier des Jahres 1997/1998

Damals, bei der Aufnahmeprüfung im OZ Konstanz, lernte ich die beiden kennen: Gernot und Wolfram Bohnenberger. Sie fielen durch ihre gute Laune, ihren Humor, ihre Vielseitigkeit im Zaubern und im Jonglieren auf. Natürlich bestanden sie die Aufnahmeprüfung mit Bravour. Als Studenten der Medizin und der Architektur kamen die beiden Pfarrerssöhne dann nach Tübingen und Stuttgart. Bei den Zauberabenden in Konstanz und Stuttgart waren sie gern gesehene Gäste - ihr Erfolg beim Publikum war garantiert.
Dann begann die harte Zeit des Aufbaus einer Nummer, derjenigen, mit der sie heute in aller Welt berühmt sind: „An Englishman in New York" erzählt die Geschichte eines Gentlemans, der in New York zunächst etwas verloren ist und sich gegen einen skrupellosen Schuhputzer zur Wehr setzen muß. Höhepunkt: ein tricktechnisch neuer Kopfschwerterkasten, bei dem der komplette Kopf verschwindet! Inzwischen sind sie mit dieser Darbietung in aller Welt engagiert, haben unzählige Preise gewonnen. Die besonderen Höhepunkte: der Originalitäts-Sarmoti-Preis von Siegfried & Roy und der 1. Platz in Allgemeiner Magie bei FISM in Dresden - nur zwei Zaubernummern waren besser als sie in der Gesamtwertung um den Grand Prix. Inzwischen arbeiten sie an einer neuen Darbietung, für die wir den beiden genauso viel Glück und Erfolg wünschen, wie mit ihrer alten.
Für ihre Leistung und ihre Erfolge wurden sie vom Vorstand zu den Magiern des Jahres 1997/1998 gewählt.

Frank Musilinski - Schriftsteller des Jahres 1997/1998

Frank Musilinski - Schriftsteller des Jahres 1997/1998

Auch er hat große Erfolge als Großillusionist hinter sich, 1996 wurde er Deutscher Meister, sein Eierschneider war das Tagesgespräch bei FISM `97 in Dresden.
Von vielen anderen Zauberkünstlern unterscheidet er sich aber darin, daß er seine Ideen, Gedanken und Pläne auch unserer Fachzeitschrift, der MAGIE, anvertraut. In bunten Anzeigen warb er für seine Produkte, und in einer gut aufgemachten Artikelserie beschrieb er detailliert seine neuen Großillusionen. Er hat damit für viele Zauberkünstler neue Ideen bekanntgegeben und ihnen bei ihren Produktionen und Auftritten weitergeholfen. Wir haben in einer Weihnachtsfernsehsendung sein Personenerscheinen aus einem Schlitten eingesetzt („Superhitparade der Volksmusik" mit Carolin Reiber), und mein persönlicher Favorit aus der Artikelserie wurde von Arsene Lupin in einer Zauberserie im polnischen Fernsehen gezeigt (Sechs Säcke stehen auf der Bühne, mit den Nummern von 1 bis 6 versehen. Mit einem großen Würfel wird gewürfelt, der Sack, dessen Nummer gewürfelt wurde, wird mit einem Säbel zerstochen - es befinden sich Luftballons darin. Im Sack, der übrigbleibt, erscheint die Assistentin. Wie das geht? Einfach mal in der MAGIE blättern...).
Für seine Leistung auf schriftstellerischem Gebiet und für seine Arbeit für die MAGIE wurde er vom Vorstand zum Fachschriftsteller des Jahres 1997/98 gewählt. Wir gratulieren und verbinden damit die Hoffnung, noch viele weitere Artikel aus seiner Feder (ist in Wirklichkeit natürlich ein hochmoderner PC) zu erhalten!

Magie Magazin

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