Der Ring des Magischen Zirkels

Die Auszeichnung

 

 

Anlässlich der Geburtstagsfeier zum 90. Geburtstages des MZvD während der 10. Deutschen Meisterschaften der Zauberkunst in Leverkusen, überreichte Harold Voit an den Präsidenten des MZvD, Wolfgang Sommer, eine seit Jahren im Besitz der Familien Voit befindliche Stiftungsurkunde des Ringes des Magischen Zirkels. Der Ring selbst ist leider verloren gegangen. Die Urkunde ist in Leder gebunden und befindet sich in einer Holzkassette.

Die Träger

Alfred Kessler – beim Internationalen Kongress in München am 19.9.1936
Fredo Marvelli – beim Jubiläumskongress in Berlin am 10.7.1937
Fredo Marvelli – beim 26. Internationalen Kongress in Frankfurt am Main am 19.9.1938
Helmut Schreiber – bei der Arbeitstagung in Bad Aussee am 28.2.1944
Karl Schröder – beim Düsseldorfer Kongress 40 Jahre MZvD am 3.10.1952
Dr. Kurt Volkmann – beim Welttreffen der Magier in Triberg am 18.9.1954
Spiridione Musty – beim Magischen Kongress in Nürnberg am 2.9.1956

Die Stiftungsurkunde

Der Text der Stiftungsurkunde

Der Ring des Magischen Zirkels Fachgruppe der Reichsfachschaft Artistik wurde im September 1936, anlässlich des Münchner Kongresses von dem 1.Vorsitzenden d. O.-Gr. Chtz. H. Dr. H.Teumer gestiftet. Ein Meisterstück deutscher Goldschmiedekunst, soll dieser Ring Eigentum des Magischen Zirkels solange bleiben, bis er endgültig von ein und demselben Zauberer im Zauberer-Wettbewerb dreimal errungen ist. Auch die Stiftungsurkunde geht dann in den Besitz des betr. Zauberkünstlers über.

Ausführungsbestimmungen: Zu jedem Kongress des Magischen Zirkels findet ein Zauberer-Wettbewerb statt. Ein Kollegium von 5 Personen entscheidet darüber, wem der Ring zufällt. Der Ring geht dann nach Unterschreiben eines Eigentumsvorbehaltes des Magischen Zirkels als Leihgabe für 1 Jahr an den betreffenden Gewinner über. Die Stiftungsurkunde bleibt in den Händen des Leiters des Magischen Zirkels. Der Ring darf innen durch Befestigung einer Einlage enger gemacht werden. Keinesfalls aber darf eine Erweiterung des Ringes stattfinden. Der Gewinner, der den Ring als Leihgabe zugesprochen bekommt, hat ihn so zu behandeln, dass er in demselben Zustand zum nächsten Kongress zurückgegeben werden kann, er ist auch finanziell dafür verantwortlich.

Chemnitz im September 1936

 

Die Urkunde wurde an die Geschäftsstelle zur Aufbewahrung in das Archiv des MZvD übergeben.

Magie Magazin

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