5. Juni 2016

Die Preisträger von Ebersberg

Die Preisträger (Foto: Michelle Spillner)

Die Preisträger der Vorentscheidungen in Ebersberg 2016

Zauberkunst für Kinder

1. PlatzBirgit Keil und Claudia Vietzke-Runkel (Smilla und Tilda)Vor der Reise muss die Wäsche gemacht werden
3. PlatzAntonia Limbrunner
(Antonella)
Ein Applausometer explodiert zum Abschluss
3. PlatzSven Larch
(Larry)
Bauchredner
3. PlatzSvend Stein-Angel
(Jalin-Alfar)
Eine Teezeremonie

Allgemeine Magie

1. PlatzKornelia Weiland
(F.C. Bimslechner)
Das unterhaltsamste magische Quadrat aller Zeiten
2. PlatzMiles Pitwell
(Miles)
Professor auf einer Reise in Zeit und Raum
3. PlatzLukas Brandl
(Duo Luko)
Zwei Schüler mit Jonglage, Artistik und Magie

Comedy

2. PlatzCraig Odell
(Mistero)
Führt „Selbstgespräche”
3. PlatzJulian Jörger und Deniz Ofluoblu
(Tablehopper) 
TV-Verkaufs-Show für Pömpel
3. PlatzTom Tak Jana
(Igor Osambasi)
Der indische Schaltrick

Manipulation

1. PlatzSamuel Goldmann
(Samuel Goldmann)
Karten, Billardbälle und Tücher in eleganter Schwarz/Weiß Optik

Mentalmagie

3. PlatzJuliet Arndt
(Juliet Mind)
Übertragung von Berührungsenergien

Close-Up

1. PlatzClemens Stahmer-Ilgner
(Clemens Ilgner)
Ein Verwirrspiel um den „Killepitsch”

Kartenkunst

1. PlatzYu Zhang
(Bill Cheung)
Unbeschreiblich, starke Effekte und Überraschungen am laufenden Band
3. PlatzManfred HaberKartenkunst „60plus”

Parlour Magic

1. PlatzAxel Hecklau-Nitschkoff
(Axel Hecklau)
Personalausweis aus Bochum
2. PlatzThorsten Rucktäschel
(Tom Lauri)
FIFA-Kabarett mit ganz viel Geld
3. PlatzMichael Küsters
(Der Gedankenfänger)
Erinnerungen sind löschbar...
3. PlatzClemens Stahmer-Ilgner
(Clemens Ilgner)
Geschmacksfrage: Wasser oder Cola?

Gesamtsieger ist mit der punktstärksten Darbietung Axel Hecklau.

Und es war wirklich saustark

Drei wundervolle, magische Tage sind vorüber. Hier noch ein kleiner Nachbericht über die Ereignisse. Von der Eröffnungsshow hatte ich ja schon berichtet, am Freitag Nachmittag gab es dann noch ein Seminar von Christian Schenk (Card Shark), der immer interessant über die Herstellung von Spielkarten spricht und Produkte aus seinem Verkaufsprogramm präsentiert. Ein weiteres Seminar kam von Jorge Garcia (The Jack). Hier war effektive Mentalmagie mit einfachen Methoden das Thema.

Am Abend dann die ersten Bühnenwettbewerbe und um halb Zwölf ging die Late Night Show „Magic Cabaret” über die Bühne. Moderiert wurde dieses Programm von Chantal G., einem Travestiekünster, als Nummern waren dabei die Burlesque-Tänzerin Lilou Frou Frou, die mit einigen Zaubereffekten arbeitete. Der sensationelle Auftritt von P.C. Mutan Curry Spectacular brachte exotisches Flair nach Ebersberg und die Menge zum Toben, The Jack war mit einer Mentaldarbietung dabei und abgerundet wurde die Nacht von Ruby Tuesday (Burlesque-Tänzerin) als strippendes Kaninchen und Ben Profane, der einen Kugelfang der ganz besonderen Art zeigte (spektakulär und dabei relativ ungefährlich). Auch wenn es spät war, die Müdigkeit von der Anreise war bei diesem Programm im Nu verflogen.

Am Samstag dann zuerst einmal Vormittags der zweite Teil der Bühnenwettbewerbe. Es gab auch noch zwei Seminare, die parallel zu den Wettbewerben besucht werden konnten und die beide jeweils zweifach stattfanden, um Allen den Besuch zu ermöglichen. Es handelte sich um einen praktischen und sehr interessanten Vortrag von Markus Laymann über Al Korans Leben und Werk und um das Seminar von Helder Guimaraes, der Kunststücke aus seinem professionellen Repertoire erklärte und dabei besonderen Wert auf den psychologischen Aufbau der gewünschten Zuschauerwahrnehmung legte.

Am Nachmittag fanden dann die Wettbewerbe in Close-Up, Kartenkunst und Parlour Magic statt und am Abend die Galashow „Ebersberger Zaubernacht”. Durch das Programm führte dabei ein glänzend aufgelegter Bert Rex. Mit von der Partie waren  Timothy Trust & Diamond, die im ersten Teil des Abends ihre rasante Schwerterkiste zeigten, im zweiten dann die eindrucksvolle Gedankenübertragung. Siebensinn präsentierte erst seine düstere und dann seine nachdenkliche Seite, Antje Pode beschloss den ersten Teil des Programms mit einer schönen Vertikalseil-Nummer und war dann später noch mit ihrer spektakulären Antipoden-Darbietung mit Koffern zu erleben. Den Abschluss des Programms bildete Luke Dimon mit seiner preisgekrönten Manipulation. Ein Überraschung war das Finale: Da standen nur sechs Menschen auf der Bühne und man konnte es kaum glauben, dass dieses abwechslungsreiche, kurzweilige und hochkarätige Programm nicht mehr Personal erfordert hat.

Am Sonntag dann noch das Seminar von Bert Rex, der auch als Zauberlehrer überaus unterhaltsam ist und wirklich praktische, nachvollziehbare Dinge zeigte. Auch für ihn ist dabei nicht der einzelne Trick wesentlich, sondern die Vermittlung allgemeiner Prinzipien. Anschließend die Buchvorstellung „21” von Christoph Borer, in Kombination mit Vorführungen aus dem Buch und einem kleinen Mini-Talk. 

Nach der Mittagspause gab es noch die Preisverleihung der besonderen Art (näheres in der Magie) und die Ebersberger Truppe verabschiedete sich von ihren Gästen.

Natürlich gab es über die ganzen drei Tage auch eine Händlermesse, die mit neun Händlern einiges an Auswahl bot. Wir erlebten zwei schöne Häuser, den alten Speicher und das alte Kino in Ebersberg.

Fazit: Dank an den Ortszirkel München, seinen Vorsitzenden Markus Laymann und das ganze Kongressteam, insbesondere Roswitha Hülser, die immer ein offenes Ohr für die Gäste hatte. Wir hatten drei wundervolle Tage und kommen gerne wieder einmal nach Ebersberg.

Autor: RS

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